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Wie lassen sich Yoga und Meditation verbinden?

Hast Du auch schon mal überlegt, Yoga und Meditation zu machen?

Yoga hilft der Beweglichkeit, steigert die Fitness und fördert die Entspannung. Jeder kennt jemanden, der es macht und völlig begeistert ist

Aber Meditation ist auch ganz toll. Die Gedanken kommen zur Ruhe, der Körper entspannt. Man tankt innerlich auf.

  • Wie lassen sich nun die Vorteile von Yoga und Meditation miteinander verbinden?
  • Wie kann ich die Ruhe aus beidem mehr und mehr in meinen Alltag mitnehmen?

Warum sich Yoga und Meditation so gut ergänzen:

Yogaübungen verbessern das Körpergefühl. Sie machen den Körper beweglicher. Sie helfen uns Spannungen zu lösen. Der Körper kann besser loslassen, wir fühlen uns entspannter, werden ruhiger und erholen uns.

Meditation fördert die Innenschau und Selbstreflexion. Das ewige Karussell unserer Gedanken darf zur Ruhe kommen. Diese Ruhe fördert Entspannung, wir können innerlich besser loslassen.

Je entspannter der Körper, desto ruhiger der Geist.

Wenn der Geist zur Ruhe kommt, wird unser Blick klarer. Wir spüren uns deutlicher, unsere Wahrnehmung ist viel weniger von mentaler Aktivität überlagert. Es entsteht Raum für eine tiefere Wahrnehmung, das Herz wird freier, Gefühle können fließen, die Seele kann freier atmen.

Yoga und Meditation in einer Yogastunde zu vereinen, ist Nahrung und Erholung für Körper und Seele.

Wir tanken auf, klären den Blick und gehen ruhiger und gelassener ins alltägliche Leben zurück.

Wie kann es gelingen, Yoga und Meditation zu verbinden?

Es macht einen großen Unterschied, aus welcher inneren Haltung Du Yoga praktizierst. Um einen wachen Blick auf Deine innere Einstellung zu richten, können Dir diese Fragen helfen:

  • Was ist der Anlass für Dich, Yoga zu machen?
  • Wo liegt der Fokus Deiner Aufmerksamkeit, während Du Yoga praktizierst?
  • Wie gehst Du mit Dir in den einzelnen Übungen um?

Wenn es uns gelingt, uns wirklich ehrlich, verständnis- und liebevoll genau da anzunehmen, wo wir im Augenblick sind, dann schaffen wir gute Voraussetzungen dafür, dass Yoga und Meditation sich verbinden.

Mich ehrlich aufs Spüren einlassen 

Jeder kennt das. Eigentlich wissen wir, wie viel Belastung wir gut ertragen können. Wir spüren sehr klar, bis wohin uns die Herausforderungen des Lebens Spaß machen.

Dann aber gibt es diese gesunde Grenze. Wenn wir sie überschreiten, verletzen wir uns selbst.

Als ich mit Yoga begann, konnte ich diese Grenze oft nicht fühlen. Ich war immer schon sehr beweglich, kaum eine Yogaposition hat mir Probleme bereitet. Aber es gab eine, da bin ich nicht reingekommen. Ich hatte aber den Ehrgeiz, es doch zu schaffen!

Also habe ich mich über den Schmerz hinweggesetzt und bin tief in die Dehnung gegangen. Ich war so geübt darin, mein Fühlen auszublenden, dass ich tatsächlich viel zu schnell sehr tief in die Position hineinkam und mir prompt einen Muskel riss.

Ich hatte mich, mein Fühlen und Empfinden, nicht mitgenommen. Das erlebte ich so unmittelbar im Körper, dass ich es nicht einfach wegdenken konnte.

Durch diese Verletzung hat mir mein Körper sehr ehrlich gespiegelt, was ich mir eigentlich immer antue, wenn ich meine Grenzen nicht respektiere, mich permanent antreibe und weiter gehe, als mir guttut.

Selbstannahme

Nachdem der Muskelriss verheilt war, begann ich, mich dieser Position sehr langsam und vorsichtig anzunähern. Ich begann, mich ehrlich aufs Spüren einzulassen:

  • Wenn ich da wirklich langsam, Stück für Stück, reingehe, was passiert im Körper?
  • Wie reagiert er?
  • Wo merke ich, „da muss ich innehalten“? Ohne die Grenze zu überschreiten, die mir mein Körper, mein Fühlen und mein momentaner Zustand einfach setzen.

Gleichzeitig musste ich mich damit auseinandersetzen, wie ich mit meinem „jetzt-nicht-können“, mit meiner momentanen Begrenzung, umgehen kann. Das war gar nicht so einfach, mich damit liebevoll anzunehmen. Ich war (und bin oft immer noch) eher der Kämpfertyp, der sich sagt: „Das muss jetzt gehen!!“

Im Alltag bringen uns bestimmte Situationen ganz schnell in gewohnte Muster, und wir merken es nicht, weil es so schnell geht.

Beim Yoga geben wir uns viel mehr Zeit und Raum, eine bestimmte Haltung einzunehmen, uns darin zu spüren und zu fragen:

Wie ist meine innere Haltung?

  • Unterstützt sie mich darin, mich zu öffnen?
  • Was geht in meinem Kopf vor, wenn ich merke, ich komme da nicht noch tiefer rein?

Jeder kennt diese Gedanken:

  • „Die neben mir ist viel tiefer drin.”
  • Oder: “Alle können es, nur ich kann es nicht!“
  • Aber auch: “Das werde ich nie schaffen!”

Was machst Du dann mit diesen Gedanken?

Vielleicht sagst Du Dir:

  • „Das kann ich sowieso nicht!“ und versuchst es gar nicht?
  • Oder pushst Dich durch und sagst: „Du musst halt ein bisschen fester ziehen, dann geht es schon!“?

Wer ist das, der Dir sagt, wie tief Du reinkommen muss in die Position? Wer spricht da in Dir?

Hier kommt die Meditation dazu.

Dich in den Haltungen wahrzunehmen fällt natürlich leichter, wenn Du gelernt hast,

  • Dich mit einem ruhigen Geist zu beobachten und
  • Dich zu spüren, ohne Dich vom Gefühlten davon tragen zu lassen.

Dann wird Yoga zu Meditation.

  • Wenn Du Dir nicht mehr im Kopf sagst, was Du jetzt tun willst oder wie Du damit umgehen willst.
  • Du nimmst deinen Körper, der ganz greifbar ist. Damit fängst du an.
  • Du spürst dich.
  • Die Meditation schult Dich darin, das anzunehmen, was du spürst.
  • Du bleibst damit in Kontakt.
  • Dann kommen vielleicht Gefühle oder Bilder, oder es kommen Tränen.
  • Trotzdem bleibst Du in Kontakt, fühlst Dich, weinst oder lachst – und atmest einfach weiter.

Du lässt geschehen was geschieht und bleibst wach in der Wahrnehmung.

 Dann kann es passieren, dass sich eine Blockade auflöst. Nicht nur in körperlicher Hinsicht, auch emotional.

So unterrichte ich Yoga auch einfach gerne.

Wo Yoga und Meditation sich verbinden, beginnt eine tiefe Heilung.

 

Es ist überhaupt nicht wichtig, ob du mit deiner Nasenspitze an dein Knie kommst oder mit den Händen an deine Zehen.

Es ist völlig egal.

Du bist auf dem Weg dahin und du nimmst dich war – auf dem Weg dahin.

Das ist es.

Mehr braucht es gar nicht.

Das ist schon genug.

 
 

Schau einfach mal in unsere Kurse und Veranstaltungen rein...

...wenn Du Yoga und Meditation mal ausprobieren willst!

Trau Dich, Yoga ist einfach  - und schenkt uns so viel!

Oder Du versuchst Dich einfach mal im Meditieren.

Wir freuen uns auf Dich!

Vjerena